DDG Herbsttagung

Rückblick

Rund 3800 Teilnehmer diskutierten vom 9. bis 10. November im RheinMain Congress Center Wiesbaden unter dem Motto „Fachübergreifende Versorgung – Der Patient im Mittelpunkt“ neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Entstehung, Vorbeugung und Therapie des Diabetes mellitus und der Adipositas. „Neben den Themen Technologie und Digitalisierung waren auch neue Therapiestrategien ein Schwerpunkt der Tagung“, erläutert DDG-Geschäftsführerin Barbara Bitzer. „Wir freuen uns, dass insbesondere auch Themen wie die Digitalisierung und neue Technologien auf großes Interesse der Teilnehmer stießen.“ Denn Diabetes sei für die sinnvolle Nutzung der Digitalisierung eine Modellkrankheit für das gesamte Gesundheitswesen.

Auch der BVND blickt zufrieden auf die vergangene Tagung zurück. Im berufspolitischen Symposium wurden wichtige Themen für Niedergelassener Diabetologen behandelt. Am BVND-Stand hatten Mitglieder die Möglichkeit sich mit Mitgliedern des Vorstandes auszutauschen.

Einen ausführlichen Rückblick auf die DDG Herbsttagung lesen in der nächsten Ausgabe der DiabetesPost.

Erektile Dysfunktion bei Diabetes mellitus in der DSP

Ein Informationsangebot des BVND

Gemeinsam mit urologischer Expertise hat der Vorstand das Thema „Erektile Dysfunktion“ umfänglich für die Bedürfnisse von uns Niedergelassenen aufgearbeitet. Die Ergebnisse wurden in der DiabetesPost 2/2018 vorgestellt und können hier nachgelesen werden. Außerdem wurden jedem BVND Mitglied weitere Informationsmaterial zur Verfügung gestellt. Diese Materialen wurden den Mitgliedern direkt in die Praxis geschickt und beinhalten:

  • ein Poster
  • zwei Broschüren
  • ein Flow-Chart zur Entscheidungshilfe

 

Sollten Sie Fragen zu Ihrem Infopaket haben, steht Ihnen die Geschäftsstelle gerne zur Verfügung (Ansprechpartner Herr Bayer, Tel. 07321 9469121).


Fristverlängerung für die Bestellung des TI-Anschlusses

Der Bundestag hat die ursprünglich gesetzte Frist zur Bestellung des TI-Anschlusses für die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte bis Ende März verlängert. Die Fristverlängerung wurde in letzter Minute im Pflegepersonal-Stärkungsgesetz verankert, das der Bundestag verabschiedet hat. Somit wird auch die Androhung von Honorarkürzungen bei nicht erfolgter Bestellung des Anschlusses auf Anfang Juli 2019 verschoben.

Nach dem neuen Zeitplan müssen nun bis Ende März 2019 alle Komponenten für die TI, wie Konnektor und Kartenterminal, verbindlich bestellt werden, um keine Honorarkürzungen zu riskieren. Die verbindliche Bestellung ist gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung nachzuweisen. Der Anschluss der TI muss bis 30. Juni muss erfolgt sein. Gegenüber Praxen, die bis dahin noch keine TI installiert haben und den Versichertenstammdatenabgleich nicht durchführen, greifen ab dem 1. Juli Sanktionen. Ihnen droht gemäß § 291 Abs. 2b Satz 14 SGB V so lange eine Kürzung der Vergütung pauschal um ein Prozent, bis sie die den Abgleich durchführen. Formale Begründung des Gesundheitsministeriums für die erneute Fristverlängerung sind im Übrigen „Lieferschwierigkeiten der Industrie“. Der von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung erhobenen Forderung nach einer kompletten Streichung der Bestellpflicht, kommt die Bundesregierung damit erwartungsgemäß nicht nach.

Nachwuchs für die Diabetologie

Famulaturen und Hospitationen bieten für Medizinstudierende eine sehr gute Möglichkeit die ambulante Diabetologie kennenzulernen. Mit dem verpflichtenden ambulanten Quartal für alle Medizinstudierenden ab 2019 bedarf es eines ausreichenden und umfangreichen Angebotes unserer Fachgruppe. Auf der Website der DDG wurde jetzt eine Famulatur- und Hospitationsbörse eingerichtet. Bitte tragen Sie auch ihre Praxis dort ein.